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Der Energieausweis in Spanien

Am 1. Juni 2013 ist ein neues Gesetz in Kraft getreten, nachdem jeder Eigentümer, der eine Wohnung verkaufen oder vermieten möchte, ein Energieeffizienz-Zertifikat vorlegen muss.

Das Zertifikat ist ein Dokument, das von einem zugelassenen Bautechniker (Architekt oder Ingenieur) ausgestellt und in dem der Energieaufwand einer Wohnung erfasst wird, wobei die Bewertung in einer Skala von A (höchster Wert) bis G (niedrigster Wert) erfolgt. In etwa so wie bei den Elektrogeräten für den Haushalt.

Tatsache ist, das Spanien derzeit ca. 1,8 Millionen Mietwohnungen und mehr als 3 Millionen leere Häuser aufweist (lt. Daten vom nationalen Statistikinstitut), wodurch wiederum einmal mehr ein fragwürdiges schnelles Geschäft entstand, welches eine Lawine an Firmen ausgelöst hat, welche sich der Inspektion und der Ausstellung entsprechender Zertifikate widmen.

Das Zertifikat muss, wie bereits erwähnt, von einem eingetragenen Bautechniker unterschrieben sein, welcher die Wohnung besuchen muss um die Qualität der Fenster, Türen, Mauern und den Energiekonsum der Elektrogeräte, etc. festzustellen. Aber die Realität sieht in diesem Land wieder einmal ganz anders aus: viele der ausgestellten Zertifikate, wenngleich von einem eingetragenen Bautechniker unterfertigt, werden ohne oder zumindest ohne entsprechendem Techniker-Besuch gemacht.

Im Internet bieten diverse Firmen dieses Service und die Abwicklung über Telefon oder e-mail mit Preisnachlässen von 50 bis 90% gegenüber Zertifikaten an, die gesetzeskonform erstellt werden.

Deshalb warnen die zuständigen Behörden, das für zum Verkauf oder zur Vermietung angekündigte Wohnungen, bei denen nachgewiesen werden kann, das das Energiezertifikat nicht gesetzeskonform erarbeitet wurde, Sanktionen von EUR 1.200,- bis EUR 6.000 erteilt werden können und das sowohl für den Eigentümer der Wohnung als auch für die Firma, welche das Zertifikat erarbeitet und fuer das Internetportal oder den Inhaber der Webseite, über die dieses Service beworben wird oder wurde.

Im Fall von Madrid und Katalonien werden bereits Strafen abgehandelt, während in Aragon zum Beispiel noch gar kein Strafregister dafür erstellt wurde. Im speziellen Fall von Madrid wird angeführt, das solche "virtuellen" Inspektionen das Gesetz nach dem Artikel 5.5 im Realen Dekret 235 /2013 umgehen, welche die Ausstellung dieser Dokumente regelt und welches besagt, "das der Zertifikationsprozess inkl. aller Überprüfungen von einem kompetenten Bautechniker ausgeführt werden muss, um die Konformität der Energiezertifikate für das Gebäude, oder für einen Teil desgleichen, garantieren zu können.

Wegen der aktuellen Konjunktur haben verschiedene Architektur- und Ingenieurkammern von Spanien sowie die Baumeisterkammer von Madrid auf Ihren WEB-Seiten Listen von entsprechenden zugelassenen Technikern zur Erstellung der Energiezertifikate angeführt um es den Eigentümern zu erleichtern, ein profesionelles Service mit voller Garantie in Anspruch nehmen zu können..

Aber wieviel kostet dieses Energiezertifikat?
 
Die Antwort ist: es gibt keine vorgeschriebenen Tarife. Die Preise bewegen sich zwischen 35,- und 200,- Euro, abhängig von entsprechenden Angeboten, aber wie bereits erwähnt, empfehlen die Architektur- und Ingenieurkammern die vom Industrieministerium zugelassenen Bautechniker und das mit dem Zertifikat eine Kopie der Zulassungsbescheinigung eingefordert wird. 

Analyse über den aktuellen Stand zum Thema "Energie-Zertifikat"
 
Das Resultat der Analyse über den aktuellen Stand der Energie Zertifizierungen, welche vom IDAE und von den Industrie-, Tourismus- und Wirtschaftsförderungs-Ministerien nach einem Jahr nach in Kraft treten gemeinsam erstellt wurde, zeigen keine besonders erfreulichen Daten.

Die Anzahl der zertifizierten Gebäude beschränkt sich in 2013 auf 14.140 Neubauten und 645.359 bestehende Gebäude, was die langsame Umsetzung des Gesetzes  wiederspiegelt.

Somit wurden bis zu diesem Zeitpunkt nur 6% von den gesamt 10 Millionen Gebäuden zertifiziert und wenn wir die Wohnungsanzahl ansehen, dann sind es sogar nur 2,5%. 99% der Energie zertifizierten Gebäude benötigen Verbesserungen der Energieeffizienz da sie eine Bewertung zwischen C und G aufweisen und nur ein 1% hat die Note B erreicht und 0% die Note A, während 85% unter der Note E liegen.

Wenn man nun bedenkt, das der Unterschied im Energieverbrauch zwischen der besten Note (A) und der schlechtesten (G) 80% beträgt, dann sollte der Energieverbesserung von Gebäuden absolute Priorität eingeräumt werden da wir uns betreffend der energetischen Restaurierung in einem Stadium hoher Notwendigkeit befinden.

Bei neuen Gebäuden beziehen sich die Daten auf Energiezertifikate für fertiggestellte Gebäude. Hier ist ein Tendenzwandel zu verzeichnen, da 14% Noten zwischen A und B und 12 % die Note C erhielten und die restlichen 74% sich auf Noten zwischen D und G aufteilten.
 
Obwohl die neue Gesetzgebung eine Tendenz der Besserung der Energieeffizienz bei neuen Gebäuden aufweist, die vorgegebenen Ziele der EU bis 2020 können damit keinesfalls erreicht werden.

Das Energiezertifikat ist zur Notwendigkeit geworden, nachdem es zum Pflichtanteil der aufgetragenen Aktivitäten für den politischen Wandel zu wirtschaftlichen und speziell energetischen Einsparungen wurde. Ohne Zertifizierung und ohne der Forderung nach hoher Energieeffizienz verlieren unsere Wohnungen an Wert und was noch schlimmer ist, sie nehmen direkten Einfluss auf die wirtschaftliche Erholung unseres Landes.
 
Quelle: www.caloryfrio.com

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Im Jahr 2005 wurde DAC INSTALACIONES 2005 S.L. mit der Zielsetzung gegründet, auf den Kanaren eine wichtige Rolle auf dem Sektor der Erneuerbaren Energien zu erreichen und sich dabei auf die langjährige Erfahrung im Bereich Elektrotechnik und der korrekten Nutzung von Energie zu stützen.

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